StandortpolitikRahmenbedingungen für das Handwerk stärken
Mit der Standortpolitik werden gemeinhin alle Maßnahmen bezeichnet, die zum Ziel haben, attraktive Rahmenbedingungen für Unternehmen zu schaffen.
Für das Handwerk in Südwestfalen spielt sie eine entscheidende Rolle, da sie einen direkten Einfluss darauf hat, wo und wie Handwerksbetriebe erfolgreich arbeiten können. Themen wie die Verfügbarkeit von Gewerbeflächen, die Erreichbarkeit durch eine gut ausgebaute und funktionierende Verkehrsinfrastruktur und die Förderung der Digitalisierung und des Breitbandausbaus sind nur einige der zentralen Aspekte.
Vertretung der Interessen des Handwerks
Südwestfalen gehört zu den Top-Wirtschaftsregionen Deutschlands und bietet Handwerksbetrieben ideale Rahmenbedingungen für Wachstum und Innovation. Die Abteilung Standortpolitik setzt sich gezielt dafür ein, diese Stärken zu nutzen und weiter auszubauen. Unser Ziel ist es, die Interessen der südwestfälischen Handwerksbetriebe durch eine enge Zusammenarbeit mit Politik, Verwaltung und weiteren Partnern zu vertreten und nachhaltige, handwerkliche Strukturen zu schaffen.
Dafür setzen wir uns ein:
- Verbesserung der Mobilität: Förderung einer funktionierenden Verkehrsinfrastruktur, die den Zugang zu Kunden, Lieferanten und Mitarbeitenden erleichtert.
- Breitbandausbau: Sicherstellung schneller und zuverlässiger digitaler Netze für eine zukunftssichere Digitalisierung.
- Entbürokratisierung: Abbau bürokratischer Hürden, um Prozesse für Betriebe effizienter zu gestalten.
Wer Probleme mit Bürokratie erlebt, kann seinen Fall online über das EinfachMachen-Portal direkt beim Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung melden.
Wir sorgen dafür, dass das Handwerk in Südwestfalen auch in Zukunft stark und wettbewerbsfähig bleibt.
Politische Forderungen
Die Handwerksbetriebe in Südwestfalen werden akut durch geopolitische Risiken, wirtschaftliche Unsicherheiten, Fachkräftemangel, Klimawandel, technologische Veränderungen, Digitalisierung, überbordende Bürokratie, teure Energie sowie den hohen Lohnnebenkosten herausgefordert. Umso wichtiger ist es, dass die lokalen Standortfaktoren in Südwestfalen attraktiv sind. Wir vertreten die Interessen des Handwerks bei den maßgeblichen Akteuren im wirtschaftspolitischen Entscheidungsprozess – immer mit dem Fokus auf unsere südwestfälischen Betriebe und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zur Kommunalwahl 2025 haben wir deshalb unsere Positionen in einem Forderungspaket zusammengefasst, für das wir uns auch nach der Wahl kontinuierlich einsetzen.